Was ist Datenkompetenz?

Was ist Datenkompetenz?

Moderne Organisationen haben Zugriff auf mehr Daten als jemals zuvor. Aber die Unfähigkeit, diese Daten zu verstehen und zu interpretieren, hindert sie oft daran, das volle Potenzial der Daten zum Steigern der Organisations-Performance auszuschöpfen.

Datenkompetenz wird definiert als „die Fähigkeit, Daten im Kontext zu lesen, zu schreiben und zu kommunizieren und gleichzeitig die Datenquellen und -strukturen, analytischen Verfahren und Techniken zu verstehen und die Umsetzung der Anwendungsfälle und den daraus resultierenden geschäftlichen Nutzen der Daten oder das Ergebnis zu beschreiben“. Das bedeutet im Grunde, dass eine datenkompetente Organisation weiß, wie sie Daten effektiv nutzen kann, um ihre strategischen Geschäftsziele zu erreichen.

Im Folgenden werden wir untersuchen, was Datenkompetenz ist, welche Vorteile sie mit sich bringt, welche Hindernisse bestehen und wie Sie die Datenkompetenz in Ihrer Organisation fördern können.

Was ist Datenkompetenz?

Datenkompetenz ist für den Erfolg moderner Unternehmen unerlässlich und beinhaltet das Erlernen von Fähigkeiten, die für datengestütztes Denken und Entscheiden erforderlich sind.

Da Datenkompetenz die Fähigkeit einer Person umfasst, Daten zu lesen, zu verstehen, zu kommunizieren, zu nutzen und auf Basis von Daten Entscheidungen zu treffen, kann Datenkompetenz auch Menschen, die keine Datenwissenschaftler oder -analysten sind, helfen, Daten zu lesen und zu verstehen – und sie für ihre Entscheidungsfindung zu nutzen.

Eine datenkompetente Organisation erkennt Datenkompetenz als eine funktionale Fähigkeit an. Daher sind ihre Mitarbeiter in der Lage, Daten auf unterschiedlichen Ebenen für geschäftliche Zwecke zu nutzen und kritisch über die aus der Datenanalyse gewonnenen Erkenntnisse nachzudenken.

Warum ist Datenkompetenz für Ihre Organisation wichtig?

Dank Fortschritten im Bereich der Storage-Technologie können moderne Organisationen riesige Datenmengen erzeugen und speichern. Doch egal, wie viele Daten Ihre Organisation sammelt, sie nützen nichts, wenn Ihre Mitarbeiter nicht wissen, wie sie sie nutzen können.

Gartners jährliche CDO-Umfrage (Chief Data Officer) zeigt, dass mangelnde Datenkompetenz das zweitgrößte interne Hindernis auf dem Weg ins Büro des CDO ist und dass bis zum Jahr 2023 Datenkompetenz für die Steigerung des Unternehmenswerts unerlässlich sein wird.

Aus diesen Gründen wird Datenkompetenz immer wichtiger für Führungskräfte, Manager und Mitarbeiter, die für die Organisation einen größeren Mehrwert schaffen wollen. Alle Geschäftsanwender müssen verstehen, welche Daten ihnen zur Verfügung stehen, wie sie genutzt werden können und wo ihre Grenzen liegen, denn mangelnde Datenkompetenz seitens Ihrer Mitarbeiter könnte die Fähigkeit Ihrer Organisation einschränken, aus ihren Daten Nutzen zu ziehen und datenbasierte Entscheidungen zu treffen. Manche bezeichnen dies als die Schaffung von „Citizen Data Scientists“ innerhalb ihrer Organisation – und eine solche Vorgehensweise hat immense Vorteile.

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Vorteile der Datenkompetenz

Der größte Vorteil von Big Data besteht darin, dass Sie diese Daten zur Erreichung Ihrer strategischen Geschäftsziele nutzen können. Das ist allerdings nicht möglich, wenn Sie keinen umfassenden Überblick über Ihre Daten haben. Folgendes sind einige der wichtigsten Vorteile von Investitionen in die Datenkompetenz.

Datenkompetenz verbessert die Unternehmens-Performance

Untersuchungen des Data Literacy Project zeigen, dass Unternehmen mit einer höheren Datenkompetenz einen um bis zu 534 Millionen Dollar höheren Unternehmenswert haben können und dass eine verbesserte Datenkompetenz die Unternehmens-Performance in anderen Bereichen wie der Bruttogewinnmarge, der Kapitalrendite und der Umsatzrendite positiv beeinflussen kann.

Datenkompetenz ist der Grundstein für das Treffen datenbasierter Entscheidungen. Führungskräfte und andere Entscheidungsträger, die über eine hohe Datenkompetenz verfügen, sind besser in der Lage, Daten miteinander zu verknüpfen, um mehr Einblicke und Erkenntnisse zu gewinnen und fundiertere Geschäftsentscheidungen zu treffen.

Datenkompetenz befähigt Mitarbeiter

Wie das Data Literacy Project zeigt, erzielen Organisationen, die in die Datenkompetenz und das Wissen ihrer Mitarbeiter investieren, bessere Geschäftsergebnisse. Mitarbeiter mit diesen Fähigkeiten sind besser in der Lage:

  • Daten richtig zu nutzen, um ihre täglichen Aufgaben und Abteilungsziele zu unterstützen.
  • Techniken anzuwenden, um Erkenntnisse aus Daten abzuleiten und ihre Ergebnisse zu kommunizieren.
  • die Effizienz von Betriebssystemen zu steigern.

Wenn alle Mitarbeiter wissen, wie sie Daten nutzen können, können sie einen sinnvolleren Beitrag zu den Gesamtzielen der Organisation leisten.

Datenkompetenz bietet eine solide Grundlage für Daten-Governance

Sowohl Datenkompetenz als auch Daten-Governance helfen Organisationen dabei, den Zugang zu Daten zu erweitern und deren Wert zu maximieren. Daten-Governance bezieht sich auf die Systeme, Verfahren und Richtlinien, die in einer Organisation zum Verwalten der Zugänglichkeit, Verfügbarkeit, Integrität, Nutzbarkeit und Sicherheit von Daten eingesetzt werden.

Wenn Sie die Daten in Ihrer Organisation nicht verstehen, können Sie keine wirksamen Daten-Governance-Richtlinien erstellen. Wenn Entscheidungsträger Daten besser verstehen und besser mit ihnen kommunizieren können, können Organisationen schneller effizientere Daten-Governance-Richtlinien umsetzen.

Datenkompetenz unterstützt ethische KI

KI-Systeme (künstliche Intelligenz) bieten mehrere Vorteile, darunter die Reduzierung menschlicher Fehler, die Automatisierung wiederkehrender Aufgaben und die Lösung komplexer Probleme. Aber sie bringen auch potenzielle Risiken und Herausforderungen mit sich, wie z. B. Verstöße gegen den Datenschutz und Verzerrungen bei KI. Datenkompetenz ist eine wichtige Komponente beim Entwickeln verantwortungsvoller KI.

Bei der Bewertung der Risiken und der Fairness von KI-Systemen spielen sowohl Datenexperten als auch nicht-technische Führungskräfte eine Rolle. Um diese Fairness jedoch effektiv bewerten, müssen Führungskräfte ein Mindestmaß an Datenkompetenz aufweisen, um die Vorteile eines KI-Systems abwägen und risikoreiche Anwendungsfälle erkennen zu können.

Hindernisse für Datenkompetenz

Leider können innerhalb von Organisationen Hindernisse bestehen, die die Entwicklung hin zur Datenkompetenz behindern, z. B:

  • Datensilos: Abteilungen einer Organisation verwenden oft unterschiedliche Lösungen für das Speichern und Analysieren von Daten, wodurch Datensilos entstehen, die es Unternehmen erschweren, einen umfassenden Überblick über die ihnen zur Verfügung stehenden Daten zu erhalten.
  • Fehlender Datenkontext: Der richtige Kontext liefert wertvolle Hintergrundinformationen zu den Daten, die Sie erfassen. Der Kontext gibt Aufschluss über das „Wer, Wie, Was, Wann, Wo und Warum“ Ihrer Daten. Anhand des Kontextes können Sie Fragen wie „Warum ist der Umsatz im letzten Monat gesunken?“ oder „Warum sind Kunden auf einem bestimmten Kanal aktiv und nicht auf einem anderen?“ beantworten. Ohne einen Kontext gestaltet sich die Interaktion mit Daten schwieriger.
  • Schlechte Datenqualität: Doppelt vorhandene, beschädigte oder ungenaue Daten können zu mehrdeutigen und ungenauen Mustern und Erkenntnissen führen. Der Einsatz von Systemen, die automatisch verfälschte Daten, falsche Datentypen und fragwürdige Daten erkennen, kann Ihnen helfen, dauerhaft für eine gute Datenqualität zu sorgen.

So fördern Sie Datenkompetenz in Ihrer Organisation

Möchten Sie die Datenkompetenz in Ihrer Organisation verbessern? Folgendes sind einige wichtige Schritte für den Einstieg.

Schaffen Sie eine Kultur der Datenkompetenz

Die Organisationskultur kann ein Hindernis für mehr Datenkompetenz sein. Eine Kultur, in der nur einige wenige Personen alle Entscheidungen treffen – oder in der Mitarbeiter die Vorteile der Datenkompetenz nicht mit dem Erfolg des Unternehmens in Verbindung bringen können – steht einem Data-First-Ansatz möglicherweise zögerlich gegenüber.

Um zu einer Kultur der Datenkompetenz zu gelangen, müssen Sie die Führungskräfte auf Ihre Ziele im Bereich der Datenkompetenz einstimmen und die Veränderung in der gesamten Organisation kommunizieren. Helfen Sie Mitarbeitern zu verstehen, was Datenkompetenz für sie bedeutet, indem Sie Schulungen anbieten und ihnen helfen, das Gelernte in die Praxis umzusetzen. Lesen Sie zum Einstieg „3 Steps to Enabling Citizen Data Scientists“ (3 Schritte zur Unterstützung von Citizen Data Scientists).

Überbrücken Sie die Kommunikationslücke

Kommunikationsbarrieren können verhindern, dass das Potenzial von Daten voll ausgeschöpft wird. Wenn Mitarbeiter keine „Datensprache“ verstehen, können sie Erkenntnisse aus Daten nicht effektiv nutzen.

Ermitteln Sie diejenigen, die die Sprache der Daten fließend sprechen, und bitten Sie sie, diese Sprache für diejenigen zu übersetzen, die sie weniger gut beherrschen. Legen Sie außerdem eine gemeinsame Sprache fest, in der innerhalb der Organisation über Daten gesprochen wird, und vermeiden Sie Jargon und ungenaue Begriffe, die zu Verwirrung führen können.

Erstellen Sie ein Datenkompetenzprogramm

Überlegen Sie, ob Sie ein festgelegtes Programm für Datenkompetenz erstellen wollen, das jedem, vom CEO bis hinunter zum jüngsten Praktikanten, Datenkompetenz vermittelt. Dies wird den Mitarbeitern helfen, die nötigen Fähigkeiten und die Einstellung zu entwickeln, um mit Daten arbeiten und deren Nutzen vermitteln zu können.

Denken Sie daran, dass Sie das Programm nicht in der gesamten Organisation auf einmal einführen müssen. Sie können es für einen Geschäftsbereich nach dem anderen einführen und mit jeder Iteration anpassen und verbessern.

Gehen Sie mit gutem Beispiel voran

Kulturelle Veränderungen beginnen an der Spitze. Die Führungskräfte einer Organisation müssen sich für Datenkompetenz einsetzen und Daten bei ihrer Entscheidungsfindung und im Tagesgeschäft Priorität einräumen. Wenn Mitarbeiter angehalten sind, Produktvorschläge, Marketingstrategien und andere Entscheidungen mit Daten zu untermauern, werden sich Verhalten und Einstellung zur Nutzung von Daten allmählich zum Besseren verändern.

Investieren Sie in Technologie

Investieren Sie in Technologien, die es jedem ermöglichen, nach Bedarf auf Daten zuzugreifen, sie zu bearbeiten, zu analysieren und sie gemeinsam zu verwenden. Einzelne Abteilungen verwenden oft unterschiedliche Lösungen für das Speichern und Analysieren von Daten. Data Warehouses und Data Lakes können Daten aus der gesamten Organisation zusammenführen, um Datensilos aufzubrechen und falsche, inkonsistente Daten zu bereinigen und dadurch präzisere Dateneinblicke zu erhalten.

Wie Best Practices im Bereich der Datenkompetenz mit Storage verbessert werden können

In der modernen digitalen Umgebung sind Daten die treibende Kraft für den Geschäftserfolg. Die Vorteile von Datenkompetenz zu verstehen, die Hindernisse zu kennen und zu wissen, wie Sie eine bessere Datenkompetenz in Ihrer Organisation fördern können, ist für den Erfolg einer modernen Organisation unerlässlich.

Finden Sie mit Lösungen von Pure Storage® Ihren Geschäftswert und gehen Sie zielstrebig darauf zu. FlashBlade®, die branchenführende UFFO-Plattform (Unified Fast File and Object), bietet schnellen und effizienten Scale-Out-Flash-Storage, der sich perfekt zur Unterstützung Ihrer Initiativen zum Fördern der Datenkompetenz eignet.

  • Modernisieren Sie Ihre Daten-Storage-Infrastruktur, um sie intelligenter zu machen und die Hindernisse für Datenintelligenz zu beseitigen.
  • Ermöglichen Sie Echtzeit-Analysen, KI und maschinelles Lernen für schnellere Entdeckungen und Erkenntnisse mit mindestens 10-fachen Einsparungen bei Strom-, Kapazitäts- und Kühlkosten im Vergleich zu herkömmlichem Storage.
  • Statten Sie Ihre Teams mit den richtigen Tools aus, um moderne Datenherausforderungen zu bewältigen und diese Daten zu nutzen, um bessere und schnellere Geschäftsentscheidungen zu treffen.
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